Traumasensibles Coaching


Lerne Dich und Deine Mitmenschen (neu) kennen und lieben





Warum traumasensibles Coaching?



Hol dir deine Lebensfreude zurück

Finde endlich Sinnhaftigkeit in deinem Leben

Lerne dich und deine Mitmenschen immer besser verstehen

Finde deine Wahrheit IN dir und mach dich unabhängig von anderen

Verlasse das kollektive Hamsterrad aus funktionieren und anpassen

Lerne dir selbst zu vertrauen und dich dem Leben hinzugeben




Was ist traumasensibles Coaching?



Traumasensibles Begleiten ist keine Traumatherapie!


Und das Gute ist: Um Traumafolgen zu verändern, ist es nicht unbedingt nötig AM Trauma zu arbeiten. Sich über Trauma und Traumafolgen bewusst zu werden und sich im eigenen Tempo seinem Körper zuzuwenden sind häufig schon entscheidende erste und erlösende Schritte in Richtung Heilung.

All meine Coaching-Angebote sind von der festen Überzeugung begleitet, dass jedes Verhalten eines Menschen einen guten Grund hat, den es zu erkunden gilt. Meine Haltung ist, dass sich jedes Symptom, jede Trauma-Dynamik erklären lässt, wenn man gemeinsam daran forscht und es grundlegend verstehen will anstatt es zu bewerten oder pathologisieren.

Um Dich da abzuholen wo Du gerade stehst, werde ich Dir all mein Wissen und meine Erfahrungen zur Verfügung stellen, um Dich und Deine Herausforderungen mit Dir gemeinsam erkennen und einordnen zu können.

Zudem arbeite ich sehr körperbezogen, denn die Energie, die damals während der traumatischen Ereignisse generiert wurde, konnte sich in den meisten Fällen nicht auflösen und steckt somit weiterhin in Deinem Organismus fest.

Nach und nach werden wir diese alten, nicht mehr dienlichen neuronalen Netzwerke entkoppeln, verstoffwechseln und neu verknüpfen.

Hierfür gebe ich Dir wertvolle Tools an die Hand, die Dich auch Zuhause und im Alltag sehr unterstützen können.



Zudem versichere ich Dir:

Ich habe neben meinen vielen Coaching-Tools auch das essenzielle Wissen über Trauma, das Nervensystem und deren komplexe Dynamiken und Folgen

Ich werde gemeinsam mit Dir auf das sich Zeigende eingehen und Dich untersützen damit umzugehen, um es in Deiner Geschwindigkeit zu transformieren

Ich gebe auf Dich Acht, um Retraumatisierungen aktiv zu vermeiden und Dir einen sicheren Raum für Dein Spüren, Fühlen & Wachsen voller Klarheit, Ehrlichkeit, Wertschätzung & Wohlwollen halte




Bestandteile meiner Coaching-Sessions



(Körper-) Ressourcen entwickeln und stärken

Imaginationsreisen: Kreieren Deines geborgenen Ortes, Deines Ressourcen-Teams, Kennenlernen Deiner Inneren Anteile…

Wunde Punkte erkennen und transformieren

Anteile-Arbeit

Nervensystemregulation

Traumasensibles Tapping



Bist Du an einer Begleitung interessiert oder hast Fragen?

Detailliertere Informationen zu meiner 1:1 Begleitung und Kosten findest du hier.

Melde Dich auch sehr gerne über das Kontaktformular bei mir und wir vereinbaren ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch – Ich freu mich auf Dich!




Weitere Einblicke und Impulse über Trauma, Nervensystem, authentisches Familienleben und meinem eigenen Weg teile ich in meiner Facebookgruppe und auf meiner Instagram-Seite – Komm gerne dazu (und/oder scrolle weiter nach unter :-):


Bindungszauber

#julia.echtunperfekt




Was ist Trauma?


Aufklärung, Wissen und Bewusstsein über Trauma sind essenziell!


Trauma ist etwas sehr Individuelles und Körperliches!

Trauma liegt nicht im Ereignis selbst, sondern in den Folgen, die sich aus einer nicht gelingenden Verarbeitung ergeben. Diese schlagen sich vor allem im Körper und im Nervensystem der Betroffenen nieder. Verlgeichbar mit einer psychischen Wunde, einem dauerhaften Riss, im wahren Selbst. Traumatische Ereignisse zeichnen sich dadurch aus, dass sie in genau dieser Situation zu diesem Zeitpunkt die Be-wältigungs- und Verarbeitungsfähigkeit des betroffenen Menschen übersteigen. Das Erleben hat eine solche Intensität, dass der Einzelne davon überwältigt wird und in dem Moment nicht aushaltbare Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht und Lebensbedrohung erfährt und im Körper spürt. Was bleibt ist entweder eine offene Wunde oder eine dicke Schicht Narbengewebe. Beide Varianten halten uns in irgendeiner Form in der Vergangenheit gefangen, hemmen unser angeborenes Potential und verzerren dauerhaft unsere Sicht auf andere Menschen und die Welt.

Leider durchdringen Traumata unsere gesamte Kultur: invdividuelle Erlebnisse, sowie Beziehungen, genauso wie Erziehung, Bildung, Politik und Wirtschaft.

Peter Levine (amerikanischer Psychologe und Psychotraumatologe) meint sogar “Traumata sind vielleicht die am meisten gemiedenen, ignorierten, verharmlosten, verleugneten, missverstande-nen und unbehandelten Ursachen des menschlichen Leidens.”

Was die meisten Menschen mit dem Begriff Trauma verbinden, ist das sog. Schocktrauma – ein Mono-Trauma – also ein einzelnes Ereignis, das unter Umständen traumatisch wirkt, etwa ein schwerer Unfall, eine Diagnose, ein medizinischer Notfall, eine Vergewaltigung oder das Betroffensein einer Naturkatastrophe usw. Du musst allerdings keines der oben genannten Ereignisse (mit)erlebt haben, um Trauma erfahren zu haben.

Es gibt noch einige weitere, für uns alle bedeutsame, Arten von Trauma: Sekundärtrauma (Gesundheitsberufe, Ersthelfer…), kollektives Trauma (Rassissmus, Kriege…), generationsübergreifendes Trauma (Epigenetik) und die Traumatisierungen in der frühen Kindheit (Bindungs- und Entwicklungstrauma).

Während sich viele traumatische Ereignisse vor allem durch zu plötzlich, zu schnell, zu heftig und zu lange auszeichnen, kann es bei den frühen Traumatisierungen in der Kindheit zu ähnlichen Folgen durch ein “zu wenig” kommen – zu wenig sichere Bindung, zu wenig Erfüllung der essenziellen Bedürfnisse, zu wenig Berührung, zu wenig feinfühlige Interaktion, zu wenig emotionale Zuwendung. Insbesondere durch die Häufigkeit und die Dauer in der diese Erfahrungen stattfinden und das Geschehen durch die engsten Bezugs-personen lösen beim Kind über lange Zeit massiven Stress im Körper und Nervensystem aus. Die daraus resultierenden Folgen sind sowohl individuell, als auch sehr komplex. Diese Erfahrungen / Prägungen führen durch die gefühlte Hilflosligkeit, Ohnmacht und Lebens-bedrohung, zu einem tiefen Erleben von Verlust von Sicherheit – und zwar auf allen Ebenen!

Das Zurückerobern des eigenen Empfindens von Sicherheit in Dir kann nicht allein durch positive Mindset-Arbeit wiederhergestellt werden, sondern es bedarf die achtsame und sanfte Hinwendung zum eigenen Körper und den eigenen Körperwahrnehmungen.

Für viele Menschen mit Traumafolgen ist es nicht angenehm sich mit dem eigenen Körper zu beschäftigen bzw. mit ihm in Verbindung zu kommen und ihn zu spüren. Für die meisten davon ist das Wahrnehmen der eugenen Körperempfindungen mit negativen Emotionen und/ oder Nervensystem- / Erregungszuständen verknüpft. Weshalb auch viele Techniken / Tools, die die Körperwahrnehmung mit einbeziehen für diese Menschen anfangs gar nicht nutzbar sind.




Unser autonomes Nervensystem und seine Bedeutung



Traumaverarbeitung umfasst viele Aspekte und unser Nervensystem ist ein wesentlicher davon


Frühe Traumatisierungen schlagen sich vor allem in unserem Nervensystem nieder und viele Traumasymptome entwickeln sich aus einer daraus folgenden Dysbalance.

Eine Dysbalance im Nervensystem bedeutet für uns und unseren Körper ständig chronischen Stress und mangelnde Stressregulation, die wiederum zu einer Verschiebung unseres Hormonhaushalts führen.

Wenn wir nun lernen, die Sprache unseres Nervensystems zu entschlüsseln und zu verstehen, beginnen die herausfordernden Verhaltens-weisen und Gefühle von uns und unseren Mitmenschen einen Sinn zu ergeben.

Dadurch öffnet sich ein Raum in uns, der es erlaubt, sich dem eigenen Körper, den eigenen Empfindungen und den eigenen Gefühlen sanft anzunähern (und diese auch zu fühlen und sie auszu-drücken), um sich auf einen neuen Weg zur Integration alldessen zu begeben.

Damit unser Nervensystem in Balance sein kann, muss ein essenzieller Umstand gegeben sein: Sicherheit

In jeder Sekunder unseres Seins ist unser autonomes Nervensystem damit beschäftigt, die innere und äußere Umgebung auf potenzielle Gefahren abzuscannen (Neurozeption = unser aller Sicherheitssystem). Dies läuft absolut automatisch und unbewusst ab, ohne dass wir es bemerken oder etwas dafür tun müssen.

Den Grundstein dafür, was unser eigenes Sicherheitssystem als sicher, gefährlich oder lebensgefährlich einstuft, legen unsere Erfahrungen in der Kindheit und das, was wir über Sicherheit, aber auch einen Mangel davon, also Schutzlosigkeit und Ausgeliefertsein in diesem Zeit-raum gelernt haben.

Wie sicher Du Dich in dieser Welt fühlst, hängt also mehr von Deinen frühen Prägungen ab, als von der gegenwärtigen Situation. Ebenso was wir als Stress empfinden und wie wir damit umgehen.


Für die Veranschaulichung unseres autonomen Nervensystems nutze ich in meinen Begleitungen die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges und das Stresstoleranzfenster (Window of tolerance) von Daniel Siegel.


Die Heilung Deines Nervensystems, ist ein Prozess, der Dir viel Geduld und Mitgefühl mit Dir selbst abverlangen wird und gleichzeitig so wertvoll und lohnenswert ist!



Nochmal meine Einladung an Dich, mir auf Facebook und/oder Instagram zu folgen – Ich freu mich auf Dich!

Bindungszauber

#julia.echtunperfekt



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